Häufige Fragen
Was Betriebe uns am häufigsten fragen
Die meisten Fragen drehen sich um denselben Punkt: Kann das wirklich funktionieren, wenn nichts drin ist ausser Wasser? Hier stehen die Antworten.
Zur Technik
Wie kann Wasser ohne Reinigungsmittel wirklich sauber machen?
Nicht das Wasser reinigt, sondern die Hitze und der Druck. Im Kessel entsteht der Dampf mit über 180 Grad; an der Düse kommen rund 110 Grad und über 9 bar an. Fett und Eiweiss werden dabei gelöst, der Druck treibt den Schmutz aus der Pore. Ein Reinigungsmittel tut im Grunde dasselbe auf chemischem Weg – nur bleibt es anschliessend auf der Fläche.
Was unterscheidet das von einem Dampfreiniger aus dem Baumarkt?
Der Wasseranteil. Ein Haushaltsgerät erzeugt feuchten Dampf mit zwanzig Prozent Wasser und mehr, die Fläche wird nass und muss nachgewischt werden. Micro-Trockendampf enthält rund fünf Prozent Wasser. Dazu kommen Temperatur, Druck und Dauerbetriebsfähigkeit, die ein Haushaltsgerät nicht liefert.
Werden Keime wirklich abgetötet?
An der behandelten Oberfläche wird eine Keimreduktion von über 99,99 Prozent erreicht. Bakterien und Milben bestehen aus Eiweiss, das bei diesen Temperaturen gerinnt und seine Struktur unwiederbringlich verliert.
Bei Viren ist Inaktivierung der genauere Ausdruck, nicht Abtöten: Ein Virus ist kein eigener Organismus und hat keinen Stoffwechsel, den man beenden könnte. Zerstört wird seine Struktur – und damit seine Fähigkeit, eine Zelle zu befallen.
Es wirken ausschliesslich Hitze und Druck, kein chemischer Wirkstoff. Deshalb entsteht auch kein Anpassungsdruck, unter dem Keime mutieren und Resistenzen ausbilden könnten.
Bleibt die Fläche nicht nass?
Nein. Bei rund fünf Prozent Wasseranteil verdampft das Restwasser fast vollständig. Die Fläche ist nach wenigen Sekunden trocken und sofort wieder benutzbar. Das ist einer der Gründe, weshalb sich im laufenden Betrieb reinigen lässt.
Welche Materialien vertragen das?
Naturstein, Fliesen, Parkett, Laminat, Chromstahl, Glas, Kunststoff, Textilien und Polster. Weil kaum Feuchtigkeit im Spiel ist, kommt der Dampf auch an Elektronik und Geräte. Empfindliche Oberflächen wie Wachsschichten oder manche Kunststoffe klären wir bei der Vorführung an Ihrem Material – nicht am Prospekt.
Und Parkett? Verträgt Holz das wirklich?
Ja. Der Dampf trägt rund fünf Prozent Wasser, es entsteht also kein stehendes Wasser, das in Fugen oder unter die Versiegelung ziehen könnte, und die Fläche ist nach Sekunden wieder trocken. Versiegelte und geölte Parkettböden gehören damit zu den Flächen, die sich chemiefrei reinigen lassen.
Zum Einsatz im Betrieb
Ersetzt das die vorgeschriebene Desinfektion?
Nein, und wir behaupten es auch nicht. Wo ein Hygieneplan eine dokumentierte Desinfektion mit einem zugelassenen Mittel verlangt, bleibt dieser Schritt bestehen. Was entfällt, ist die tägliche Flächenreinigung mit Chemie – und das ist der weitaus grössere Anteil der Reinigungsleistung.
Entscheidend ist die Reihenfolge. Auf einer nicht vorgereinigten Fläche bringt ein Desinfektionsmittel wenig: Es bleibt an Schmutz- und Biofilmresten hängen, statt an den Keim zu gelangen. Was darunter überlebt, überlebt in einer abgeschwächten Wirkstoffkonzentration – und genau das sind die Bedingungen, unter denen Resistenzen und multiresistente Keime entstehen.
Unser Konzept dreht die Reihenfolge um: erst porentief reinigen mit Micro-Trockendampf, dann desinfizieren, wo der Hygieneplan es verlangt. Auf der sauberen Fläche kommt das Mittel dort an, wo es wirken soll.
Wie lange dauert die Umstellung?
Die Installation und Einweisung dauert je nach Betriebsgrösse und Anzahl der Geräte einen halben bis zwei Tage. Ein einzelnes Gerät ist an einem Vormittag eingerichtet und das Personal eingewiesen; bei mehreren Geräten über mehrere Stockwerke oder Häuser planen wir zwei Tage ein.
Davon getrennt zu sehen ist die Eingewöhnung im Alltag: Sie dauert zwei bis drei Wochen, weil Handgriffe sitzen müssen. Danach ist der Ablauf schneller als vorher, weil das Wechseln zwischen Mitteln und Eimern wegfällt.
Braucht es speziell geschultes Personal?
Nein. Wer heute putzt, kann auch mit dem Gerät putzen. Der Umgang ist einfacher als der mit zehn verschiedenen Mitteln, Dosiertabellen und Einwirkzeiten. Für neue Mitarbeitende verkürzt sich die Einarbeitung sogar.
Was passiert, wenn das Gerät ausfällt?
Wir sind der Ansprechpartner in der Schweiz und kein Callcenter im Ausland. Bei einem Ausfall organisieren wir Service und, wo nötig, ein Ersatzgerät, damit Ihr Betrieb nicht stillsteht.
Wie hoch ist der Stromverbrauch?
Der Verbrauch liegt fast vollständig in der Aufheizphase: Sie schlägt mit rund 2,35 Kilowattstunden zu Buche. Im laufenden Gebrauch hält das Gerät den Druck danach mit rund 0,5 Kilowattstunden – der Kessel muss die Temperatur nur noch halten, nicht mehr erreichen.
Dem gegenüber stehen der entfallende Verbrauch an Konzentrat, das entfallende Warmwasser für Wischwasser und die eingesparte Arbeitszeit. In der Gesamtrechnung, die wir Ihnen nach der Vorführung schriftlich geben, ist der Strom enthalten.
Zu Kosten und Ablauf
Was kostet ein Gerät?
Der Preis hängt von Ausführung und Zubehör ab, deshalb steht er nicht pauschal auf der Website. Sinnvoller als der Anschaffungspreis ist ohnehin die Rechnung über mehrere Jahre: eingesparte Reinigungsmittel, eingespartes Wasser, eingesparte Arbeitszeit, eingesparte Entsorgung. Diese Rechnung machen wir für Ihren Betrieb konkret.
Hotel in der Schweiz: Wie wirken sich ESG-Richtlinien finanziell aus?
Zuerst über den Betrieb selbst: Der Einkauf von Reinigungsmitteln geht auf null, der Wasserverbrauch in der Reinigung sinkt um bis zu 95 Prozent, Verpackungsmüll entfällt weitgehend. Das steht in Ihrer Buchhaltung und lässt sich im Einsparungsrechner für Ihr Haus überschlagen.
Dazu kommt der mittelbare Effekt: Banken bei der Finanzierung, Firmenkunden mit Lieferkettenzielen und Veranstalter bei Ausschreibungen fragen zunehmend nach belegbaren Nachhaltigkeitszahlen – wer sie liefern kann, ist im Vorteil. Und Befragungen im EU-Raum zufolge bevorzugen rund 70 Prozent der Reisenden nachhaltig zertifizierte Häuser; genau diese Gäste beherbergen Schweizer Hotels.
Was wir Ihnen nicht versprechen: eine Subvention. Die Schweiz kennt für diesen Bereich keine. Die Förderung zahlt bei Ihnen nicht der Staat, sondern der Putzraum.
Hotel in der EU: Wie wirken sich ESG-Richtlinien finanziell aus?
Die betriebliche Ersparnis ist dieselbe wie in der Schweiz: keine Reinigungsmittel mehr im Einkauf, bis zu 95 Prozent weniger Wasser in der Reinigung, kaum noch Verpackungsmüll.
Dazu kommt die Förderung: Für Häuser in Deutschland und Österreich gibt es 30 Prozent Zuschuss auf die Kosten der ESG-Zertifizierung, also Beratung, Audit und Zertifikat. Ein Beispiel: Kostet die Zertifizierung 15’000 Euro, bleiben nach der Förderung 10’500 Euro. In Österreich lässt sich das mit der OeHT-Tourismusförderung kombinieren. Die Budgets sind begrenzt – wer zuerst kommt, profitiert. Alle Angaben Stand 2026, ohne Gewähr.
Den Förderantrag begleiten wir von der Analyse bis zur Zertifikatsübergabe – Sie füllen keine Formulare allein aus.
Kostet die Vorführung etwas?
Nein. Wir kommen mit dem Gerät zu Ihnen, reinigen rund eine Stunde lang genau die Flächen, die Ihnen im Alltag am meisten Mühe machen, und Sie sehen das Ergebnis. Auf Wunsch ausserhalb Ihrer Betriebszeiten. Es entstehen keine Kosten und keine Verpflichtung.
Ab welcher Betriebsgrösse lohnt sich das?
Für Betriebe mit regelmässiger Unterhaltsreinigung rechnet es sich in der Regel. Bei einem einzelnen Privathaushalt ist der Grund eher die Allergie oder das Material als die Kostenersparnis – das sagen wir auch offen so.
Liefern Sie in die ganze Schweiz?
Ja. Wir sitzen in Wolfhalden in Appenzell Ausserrhoden und sind in der ganzen Deutschschweiz sowie im Tessin und in der Westschweiz im Einsatz.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an oder schreiben Sie uns. Wir antworten auch dann ehrlich, wenn die Antwort lautet, dass unser Verfahren für Ihren Fall nicht das richtige ist.
Sehen Sie es an Ihrer eigenen Fläche
Wir kommen in Ihren Betrieb, reinigen die Stelle, die Ihnen am meisten Sorgen macht, und Sie entscheiden danach. Die Vorführung kostet nichts.
